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Kein Auskunftsanspruch gegen Provider auch nicht bei gefälschten Nacktbildern

05.07.2010, 17:24

Ein Webspace-Provider muss nach geltendem Recht nur gegenüber Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden sowie Gerichten Auskunft über Daten seiner Kunden geben. Eine Auskunftsverpflichtung oder auch nur ein Auskunftsrecht gegenüber zivilrechtlichen Anspruchstellern besteht normalerweise nicht.

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Urheberrechtsinhaber und andere von illegalen Internet-Veröffentlichungen Gebeutelte müssen so regelmäßig erst die Staatsanwaltschaften mit Strafanzeigen zum Einholen von Providerauskünften bewegen, um dann über eine Akteneinsicht an die Namen und Adressen derjenigen zu kommen, an die sie sich zivilrechtlich halten können. Diesen von Anspruchstellern immer wieder als Ärgernis, von Datenschützern hingegen als notwendige Schutzmauer angesehenen Umstand hat das Kammergericht (KG) Berlin in einem jetzt bekannt gewordenen Urteil gegenüber einer Prominenten, die gegen Verbreiter gefälschter Nacktbilder vorgehen wollte, bestätigt.




Österreichs Mobilfunker auf der Jagd nach Nischenmärkten

05.04.2010, 13:56

Die österreichischen Mobilfunk-Anbieter suchen mit neuen Angeboten für kleine Zielgruppen ihr Glück.

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Tele2UTA stellte am heutigen Freitag einen für Langtelefonierer günstigen Tarif mit Vorauszahlung vor. Diese Woche hatten bereits One und 3 Offerten für junge Leute beziehungsweise Studenten herausgebracht.




Google will Netzneutralität notfalls einklagen

06.03.2010, 16:10

Sollte der US-Gesetzgeber im Breitbandbereich das Prinzip des offenen Internet, das Datenverkehr gleichberechtigt überträgt, nicht aufrechterhalten, will Google kartellrechtliche Schritte einleiten.

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Mit diesem Vorgehen schwebt dem Suchmaschinenbetreiber vor, die "Netzneutralität" zu sichern. "Mein Unternehmen glaubt, wie viele andere auch, dass das Internet offen bleiben und für alle gleich erreichbar sein muss", erklärte Vint Cerf, TCP/IP-Miterfinder und "Internet-Evangelist" bei dem Suchmaschinenprimus, am Rande einer Konferenz in Sofia.

Der als einer der "Väter des Internet" bekannt gewordene Techniker zeigte sich erneut besorgt darüber, dass manche Breitbandanbieter dieses Prinzip in Frage stellen, ihre Macht über die Infrastruktur nutzen und die Dienste von Mitbewerbern behindern wollen. Zugleich kündigte Cerf an: "Wenn wir mit unseren Argumenten keinen Erfolg haben, dann müssen wir einfach warten, bis irgendein Missbrauch passiert. Und dann werden wir den Fall vor die Kartellbehörde des Justizministeriums bringen."




Google verliert erstmals nach elf Monaten in den USA Marktanteile

03.03.2010, 14:23

Nach elf Monaten Wachstum hat Google im Juli in den USA erstmals Anteile auf dem Markt für Suchmaschinen abgegeben. Das haben die Marktforscher von comScore Networks ermittelt. Laut Mitteilung hatte Google im vorigen Monat 43,7 Prozent Anteil gegenüber 44,7 Prozent im Juni.

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Der Marktzweite Yahoo konnte sich hingegen von 28,5 auf 28,8 Prozent verbessern. Auf dem dritten Platz folgt MSN mit unveränderten 12,8 Prozent. Das Time Warner (mit AOL) und Ask verbesserten sich jeweils um 0,3 Prozentpunkte auf 5,9 beziehungsweise 5,4 Prozent.




Digitalisierung führt zu höheren Rundfunkgebühren in der Schweiz

13.02.2010, 10:00

Den Schweizern drohen höhere Rundfunkgebühren.

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Der öffentliche Rundfunkveranstalter SRG SSR idée suisse hat beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) mehr Geld beantragt, was im Falle der Genehmigung durch den Bundesrat eine Erhöhung der Rundfunkgebühren um acht Prozent ab April 2007 bringen würde.




Neue Vorabversion von Windows Vista

17.01.2010, 16:22

Microsoft hat eine weitere Vorabversion von Windows Vista veröffentlicht (Build 5308), die einen wesentlichen Punkt in der Entwicklung des XP-Nachfolgers markiert: Sie stellt die vorletzte Veröffentlichung im "Beta-2-Zyklus" dar, heißt es bei Microsoft.

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Bei der vorerst nur für technische Beta-Tester zugänglichen Community Technology Preview (CTP) handelt es sich um die Enterprise-Version, also die für den kommerziellen Einsatz gedachte Variante.




Rettungsaktion für Reiseplattform Couchsurfing.com erfolgreich

13.11.2009, 16:10

Die Ende Juni aufgrund technischer Probleme abgestürzte Reiseplattform Couchsurfing.com ist wieder verfügbar. Ein Festplattendefekt in Kombination mit einer unzulänglichen Backup-Prozedur hatte die Community plötzlich zum Stillstand gebracht.

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Zahlreiche Reisende strandeten daraufhin in fremden Gefilden und konnten dort nicht auf die Kontaktdaten ihrer Gastgeber zurückgreifen. Viele wechselten daraufhin zur ähnlichen Site Hospitalityclub.org. Couchsurfing-Gründer Casey Fenton sah sein über 90.000 Mitglieder zählendes Non-Profit-Projekt bereits am Ende.

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Über 2.000 Unterstützungsangebote aus aller Welt und die Hilfe professioneller Datenforensiker brachten jedoch eine Wende.




Wikimedia Deutschland professionalisiert sich

17.10.2009, 03:04

Der Verein Wikimedia Deutschland befürwortete auf seiner Vereinsversammlung in Frankfurt am Main einstimmig eine Satzungsänderung, die den Weg zur Gründung einer Geschäftsstelle freimacht.

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Das Büro des gemeinnützigen Vereins soll im Sommer öffnen, ein hauptberuflicher Geschäftsführer soll die Handlungsfähigkeit des Vereins sichern, der zur Förderung der Projekte rund um die freie Enzyklopädie Wikipedia gegründet worden war.




Infineons Speicher-Abspaltung weit hinter Zeitplan

03.09.2009, 12:06

Die Probleme des Münchner Chipherstellers Infineon bei der geplanten Abspaltung des Geschäftsfeldes Speicherchips sind offenbar größer als bislang bekannt.

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"Wir hinken beim Zeitplan hoffnungslos hinterher und haben uns noch nicht mal auf einen Namen für das neue Unternehmen verständigt", sagte ein mit dem Vorhaben betrauter Infineon-Manager der Welt am Sonntag. Der ab Jahresmitte geplante Börsengang der Speicherchipsparte sei deshalb "in diesem Jahr vermutlich nicht mehr zu schaffen".




IT für Katastrophen und Notfälle

06.08.2009, 12:22

Pro DV und Oracle entwickeln für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit "deNIS II plus" eine operative Variante des deutschen Notfallvorsorge-Informationssystems.

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Auf dem 1. Europäischen Katastrophenschutzkongress in Bonn haben die Firmen den aktuellen Stand der Entwicklung vorgestellt. Das deutsche Notfallvorsorge-Informationssystem (deNIS) ist eine öffentlich zugängliche Informationsstelle, die im Wesentlichen eine Sammlung mit über 2200 einschlägigen Weblinks darstellt.

Eine weiter entwickelte Variante, "deNIS II", enthält Informationen, die den Lagezentren des Bundes und der Länder zur Verfügung stehen.




Eine Landkarte der Zukunft entwickeln

2009.08.03, 14:29

TÜV überprüft elektromagnetische Felder in Niedersachsen

2009.07.06, 01:22

Landkarte der Videoüberwachung

2009.06.14, 19:31

EU-Forscher verdienen weniger als Kollegen in Indien oder den USA

2007.11.11, 08:16

T-City Friedrichshafen testet die mobile Visite

2007.10.21, 08:14

Brüssel nimmt DoubleClick-Übernahme durch Google genauer unter die Lupe

2007.09.02, 08:07

Schäubles Anti-Terrorpläne finden wenig Rückhalt in der Bevölkerung

2007.08.04, 14:30

Wenn der Nachbar heimlich mitsurft

2007.07.09, 14:28

Projekt für mobiles Ubuntu-Linux gestartet

2007.05.04, 17:34

Google kooperiert mit erster französischsprachiger Bibliothek

2007.04.17, 14:47

Bill Gates ist über Vista-Verkaufszahlen erfreut

2007.03.07, 08:30

Drahtlos-Surfen immer verbreiteter

2007.02.11, 10:34

Talkline meldet Rekordergebnis

2007.01.21, 10:32

Farbstoffsolarzellen: flach, flexibel, bunt und billig.

2006.12.05, 17:27

Kommissar Trojaner

2006.10.09, 10:03

Französisches Kultusministerium will DVD-Kopien verbieten

2006.01.17, 14:15

Roboter soll Atacama-Wüste nach Leben durchsuchen

2005.09.17, 03:01